Aktuelles

Imkerverein Roßhaupten

gegr. 1902

 

Pflege der Webseite: Konrad Schmid, Roßhaupten

Kontakt: konrad@imker-rosshaupten.de

Aktuelles zum 09.07.2017:

 

Ich muss mich kurz halten - Arbeit wartet ;-) ....

 

Grundsätzlich möchte ich auf die Anleitung "Vitale Völker durch Brutentnahme" im Downloadbereich hinweisen - jetzt wäre der richtige Zeitpunkt!

 

Ansonsten sollten jetzt die Kunstschwärme gebildet sein und auf separatem Standplatz stehen.

 

Die Waldtracht hat nachgelassen, Gott sei Dank ist uns Melezitosehonig erspart geblieben, der Honig hat sich in reichlicher Menge komplett schleudern lassen. Es gilt jetzt möglichst viel des verbliebenen Waldhonigs in den Honigraum nach oben zu bringen (über das Absperrgitter) um nach dem Auslaufen der Brut diese Waben schleudern zu können.

Denkt daran: Auf Waldhonig überwintern unsere Bienenvölker sehr schlecht!

 

Teilweise wird es notwendig sein den Kunstschwärmen einen Honigraum aufzusetzen, da diese sehr stark verhonigt sind!

 

Der Drohnenrahmen kann jetzt aus den Völkern entnommen werden, die Bienen bauen jetzt nicht mehr und ziehen auch keine weitere Drohnen mehr auf. Teilweise ist schon ein Abtreiben der Drohnen zu beobachten.

 

Gruß

Konrad

 

Historie aus April 2017:

 

14.04.2017:

aktuell gilt es am "Ball" zu bleiben aber die Bienenvölker aufgrund der zu erwartenden kalten Witterung "warm" zu halten.

In der 3. Aprilwoche muss in jedem vernünftigen Auswinterungsvolk der Drohnenrahmen eingehängt werden!

 

2. richtige Nachschau nun (1. Revision war fällig an Josefi 19.03.): Überzähliges Wintrerfutter und Randwaben entnehmen, Freiraum durch helle, ausgeschleuderte Waben vom Vorjahr ersetzen.

Nach den Osterfeiertagen, wenn die Witterung wärmer wird, erste (überstarke) Völker aufsetzen und in alle Völker Drohnenrahmen einhängen!

12.04.2017 Jungvolk-Kunstschwarm aus Juni 2016:

 

Auch in unseren Jungvölkern „brummt es“. Die Bienen finden den ersten Honig auf unserer Flur – alles fing schlagartig zu blühen an – leider 2-3 Wochen früher als sonst. Auf der Wabe ist noch der letzte Rest des Winterfutters zu sehen, am unteren Rand bauen die Bienen bereits neuen Wabenbau, aufgrund der kühlen Temperaturen schützen die Bienen wie ein „Pelz“ in der Mitte die junge Bienenbrut.

 

12.04.2017 Jungvolk-Kunstschwarm aus Juni 2016:

 

Eine ähnliche Wabe wie Bild 1, etwas mehr übriges Winterfutter. Solche Waben werden jetzt aus den Völkern entnommen, damit keinerlei Winterfutter bei der ersten Honigschleuderung Ende Mai in den Honig gelangen kann.

Trotz mäßiger Temperaturen von gerade einmal 16 °C und 900 m ü.NN geht es am Flugloch immer noch „munter zu“. Unsere Bienen lassen keine Gelegenheit aus, ihrem Volk das Überleben zu sichern. Die Bienen, die wir heute sehen (fast ausschließlich Winterbienen, die im Juli bis August letzten Jahres erbrütet worden sind) haben nur noch wenige Wochen zu leben und müssen in dieser Zeit dem Bienenvolk das Überleben sichern.

Meine Zielsetzung für die Nachwuchsgewinnung in der Imkerei:

 

Nischen in unserer wunderschönen, kleinräumigen Landschaft erhalten und für die Bienenhaltung erschließen

 

Imkerei erschwinglich und mobil halten – ein Standplatz kann sich schon nach wenigen Jahren als ungeeignet herausstellen – steht dann dort ein aufwändiges und teures Bienenhaus ist ein Umzug schwierig.

 

Möglichst nur Naturstoffe am Bienenvolk, Holzschutzmittel haben in der Nähe unserer Bienenvölker nichts zu suchen. 

Holz, das dem Regen ausgesetzt und mit Holzschutzmittel behandelt ist hält (vielleicht) 2 Jahrzehnte, unbehandelt hält es 20 Jahre  …